Teilen – ein starkes Zeichen

 

GruendonnerstagEine große Brotteil-Aktion an Gründonnerstag bildete den Schlussakkord zur Gestaltung der Fastenzeit an der Sankt-Ansgar-Schule. Dazu versammelte sich die Schulgemeinschaft in der letzten Unterrichtsstunde auf dem Pausenhof. Wurden den Schülern in der Karnevalszeit noch süße Berliner spendiert, Ausdruck einer überfließenden Lebensfreude, so sollte das gemeinsame Verzehren des einfachen Brotes  den Blick auf das Notwendige im Leben lenken. In einem kleinen liturgischen Rahmen wurde erinnert an Jesu letztesAbendmahl sowie an für die Schule bedeutsame Menschen, die Jesus folgen, wie Ansgar, Ignatius von Loyola, Friedrich von Spee und Papst Franziskus. So wie Letzterer an Gründonnerstag immer einen konkreten Ort – in diesem Jahr ein Krankenhaus – aufsucht, um den Hilfsbedürftigen nahe zu sein, so verknüpfte die Sankt-Ansgar-Schule ihre diesjährige Brotteil-Aktion mit einer Spenden-Sammlung für ihr aktuelles Sozialprojekt: eine von Jesuiten geleitete Schule in Kerala (Indien), der es noch am Nötigsten fehlt. 

Etwas zu teilen, damit andere Hoffnung haben, ist ein starkes Zeichen, das die Schulgemeinschaft auf ihre Weise an Gründonnerstag gesetzt hat. Mit dem von Pater Mrosko SJ erteilten Segen wurden Schüler, Lehrer und die Aktion tatkräftig unterstützenden Eltern schließlich entlassen.

Jürgen Brinkmann | Beauftragter für die Schulpastoral an der Sankt-Ansgar-Schule

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Zug zum Abgrund

Mitreißende Inszenierung des Stücks „Ich Tasche“ von Felicia Zeller durch den DSP-Kurs 4. Semester     Samstag, 12.4.2014. Mach‘ doch nicht so ein … Das kostet nicht die … Ist doch nicht so … Wer jetzt gelächelt und ‚Theater-Welt-schlimm‘ ergänzt hat, gehört vermutlich zu den Privilegierten, die noch Karten für die gestrige Theateraufführung unter Leitung von Herrn Brauer ergattern konnten. Wieder einmal ist unsere unterdimensionierte Pausenhalle innerhalb weniger Tage zur Bühne des Lebens mutiert, ist Schauplatz existentieller Auseinandersetzung mit der Moderne geworden, die für die zeitgenössische Dramatikerin Zeller von einer „Spirale immer größerer Selbstzurichtung im Namen der Markteffizienz“ geprägt ist. Wieder einmal haben Leiter und Teilnehmer des Viersemesterkurses Darstellendes Spiel aus der Not eine Tugend gemacht und mit verblüffender Kreativität und enormem Einsatz das Bühnenprovisorium zum Ausdrucksmittel erhoben.

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Ich Tasche

Tasche“Ich Tasche” von Felicia Zeller, aufgeführt vom DSP-Kurs 4. Semester unter der Leitung von Herrn Brauer. Felicia Zeller hat auf langen Bahnfahrten Menschen studiert. Herausgekommen ist ein buntes Chaos von Stimmen, Begegnungen von Menschen in verrückten Situationen auf dem Weg in die Katastrophe. Der Zuschauer wird Zeuge von Platzverteilungskämpfen, musikalischen Tongebilden und Videosequenzen. Manches verwirrt, regt auf oder gibt Anlass zum Schmunzeln. Auf jeden Fall erwartet den Zuschauer ein spannender Abend  am 12. April um 19.00 Uhr in der Sankt Ansgar Schule!

Thomas Brauer (text)| Knud Kamphues (foto/illustration)