Zweiter Platz beim Alsterlauf der Ruderer

Am Samstag den 03.12.16 nahm eine kleine Gruppe unserer Ruder-AG am Alsterlauf der Ruderer teil. Bei schönstem Herbstwetter machten sich die Ruderer auf die 1,5km lange Strecke entlang der Alster. Olivia Plotka konnte dabei den zweiten Platz in der Gruppe der 13/14-Jährigen Mädchen belegen. Der Alsterlauf bildete die Auftaktveranstaltung für die Wettkämpfe unserer AG-Ruderer. Diesen Winter folgen noch zwei weitere Ergometer-Wettfahrten, bevor die Teilnehmer der AG im April das erste Mal auf dem Wasser ihr Können beweisen können. Ein besonderer Dank gilt unserer Helferin Antonia Claren, die die Ruderer mit warmen Kinderpunsch versorgt hat.

  • Text/Bilder  – Bt

Die SAS auf der Mineralienmesse in Hamburg

roman-berlin-1„Geosystem Erde“ als Umweltprojekt des katholischen Schulverbands verdeutlicht die Wechselwirkungen von Natur und Politik/ Wirtschaft. Was dies für ein Land wie den Tschad bedeutet, stellte unser Abiturient Roman Berlin heraus. Er erklärte in seiner Präsentation die Ursachen und Folgen der Desertifikation im Tschad. Wie die Naturzerstörung Armut und Migration hervorbringt, macht schnell deutlich, “ wie alles zusammengehört“.

img_8621Dabei wurden die historischen Zusammenhänge und Hinter
gründe näher beleuchtet und mit den aktuellen politischen Ereignissen verknüpft. Mit der Problematisierung der geographischen, ökonomischen , ökologischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten des Staates in den Subtropen ordnete sich sein Vortrag in die Thematik der diesjährigen Vortragsreihe ein. Mein Handeln hat Konsequenzen! – so lautet der päpstliche Auftrag im Sinne der Umwelt-Enzyklika “ Laudato Si“. Die Präsentation von Roman Berlin führt diesen Auftrag aus, indem sie aufdeckt, wie ein Fortschreiten der Wüstenbildung durch den Menschen begrenzt werden kann.

  • Text: MZN

Selbstgemachte Seife – Viertklässler zu Besuch an der SAS

Am Freitag, den 18.11.2016 hat Frau Iordanidou zusammen mit vier Schülerinnen und Schülern der Klasse 10c in den Chemieräumen einen ‚Einführungskurs in die Chemie‘ für Viertklässler angeboten.

Der Kurs begann um 16 Uhr mit den Grundregeln und Sicherheitsmaßnahmen, die im Chemieunterricht zu beachten sind. Die 21 Viertklässler folgten aufmerksam, um anschließend ihre eigene bunte Seife herzustellen. Dafür haben die Kinder in Zweier- und Dreiergruppen Materialien erhalten und gemeinsam Schritt für Schritt den Prozess der Seifenherstellung kennengelernt.

Zuerst haben die Kinder die blockförmige Rohseife in einem Becherglas auf einer Herdplatte geschmolzen. Der geschmolzenen Seife konnten sie dann einen Duft und eine Farbe ihrer Wahl hinzufügen und diese Masse in kleine Seifenformen füllen. Als sie damit fertig waren, wurden die Plätze aufgeräumt und sauber gemacht. Die Seifenformen wurden inzwischen von den älteren Schülerinnen und Schüler in den Kühlschrank geräumt, damit diese schneller erhärten und die Kinder ihre selbstgemachte Seife gleich mitnehmen konnten.

Eigene Seife herzustellen und ganz frei Duft und Farbe zusammenzustellen, fanden die Viertklässler „Super!“. Der Nachmittag hat den Kindern viel Spaß bereitet und sie freuen sich, ihre Seifen nun zu benutzen.

Die Kinder konnten an diesem Nachmittag ihre Neugierde für Naturwissenschaften einerseits stillen, andererseits vergrößern. So konnten viele ihrer Fragen geklärt werden; beispielsweise, wie genau ein Bunsenbrenner funktioniert oder welche Farben Salze entwickeln, wenn man sie in eine Flamme hält. Am Ende haben die Kinder ihre mittlerweile fest geworden Seifen mitgenommen und haben zudem eine Teilnahmeurkunde erhalten.

Photos: Zoe Iordanidou, Text: Julia Martin, 10c

Worauf es ankommt… 

Im Advent bereiten wir uns darauf vor, dass Gott in unsere Welt kommt. Advent bedeutet genau dies: ANKUNFT. Wir warten – doch WIE warten wir?

fullsizerenderGibt es genügend Raum für Stille, um das Wesentliche zu hören? Reicht die Zeit für Besinnung, um den eigentlichen Sinn von Weihnachten zu entdecken und zu erinnern? Lassen wir uns im Innersten berühren, ändert sich für das eigene Leben überhaupt etwas?
Wenn man das adventliche Treiben bei uns von außen betrachtet, könnte man meinen, dass sich nicht nur nichts verändert, sondern dass sich das Gewohnte zum Ende des Jahres hin noch steigert:

  • Wer Spaß am Shoppen hat, läuft jetzt zur Höchstform auf.
  • Wer schon das ganze Jahr unter Stress leidet, wird an den Rand der Erschöpfung gebracht.
  • Wer gerne gesellig ist, genießt das Treffen mit Freunden auf dem Adventsmarkt.
  • Wer sich das Jahr über einsam fühlt, spürt es in diesen Tagen besonders.

Alles bleibt, wie es war – nur in gesteigerter Dosis!? Die Macht der Gewohnheit – stärker als die Bereitschaft Fragen an die eigene Lebensweise zuzulassen?
Wir möchten die Wartezeit des Advent an der SAS nutzen, um uns zu fragen, was die weihnachtliche Botschaft der Ankunft Gottes in der Welt, in der wir leben, und für uns selbst bedeuten kann.

Für unsere Schüler und Lehrer: Nutzt die Angebote, die euch eure Lehrer.innen machen, etwa in unseren Schulkapellen!

Besiegt 1x die Woche die Macht der Gewohnheit, stellt den Wecker donnerstags früher (7.15h Beginn, Schulkapelle) und macht euch auf zu einer Andacht im Schein der Kerzen mit Impulsen für die Adventszeit. Anschließend seid ihr eingeladen zu einem leckeren Frühstück im Keller der KSJ – alles noch vor Schulbeginn!

Gestaltet in euren Klassen nach Anleitung ein Fensterbild für unseren Aufgang im Altbau. So entsteht ein Adventskalender mit euren Ideen, worauf es ankommt!

Schreibt oder malt auf die Vorderseite der ausgeteilten Themenkarten, worauf es eurer Meinung nach ankommt, wenn Gott in unsere Welt kommt. Ihr könnt auch Fotos oder Bilder aufkleben. Schreibt bitte euren Namen (und eure Klasse) hinzu. Wir sammeln eure Ideen (Sekretariat), um sie zu digitalisieren und zu präsentieren.

Jürgen Brinkmann

  • Beauftragter für die Schulpastoral an der SAS

Studienfahrt nach Brünn (Brno)

Alle Studienfahrtteilnehmer  trafen müde aber dennoch pünktlich um kurz nach 6 Uhr am Hauptbahnhof ein, um sich auf ihren Weg nach Brünn, der zweitgrößten tschechischen Stadt, zu machen. Nach zehnstündiger Fahrt kamen wir in Brünn an und machten uns direkt auf dem Weg zum Hotel, welches sich auch nach Aussage der Einheimischen im „Zigeunerviertel“ befand. Jedoch war die Innenstadt schnell und auch zu Fuß erreichbar und das Hotel war mit seinen Apartments gut ausgestattet, hochwertig und fast schon ein Luxus. Der Stadtrundgang mit historischen Hintergründen am ersten Tag, der von Herrn Lutz (normalerweise passionierter Malta-Fahrer) geleitet wurde, hat uns bei der Orientierung in den nächsten Tagen geholfen.

screen-shot-2016-11-12-at-12-08-39Die Besichtigung der Tropfsteinhöhlen im Mährischen Karst begannen abenteuerlich, als sich der eigentlich 1km lange Weg durch den Wald zu einer Rutschpartie entwickelte. Dafür wurden wir jedoch mit der atemberaubenden Atmosphäre in den Tropfsteinhöhlen belohnt.

 

screen-shot-2016-11-12-at-12-08-46Besonders die Bootsfahrt durch die zweite Höhle war ein einzigartiges Erlebnis. In den darauffolgenden Tagen besichtigten wir das VIDA!Sience Centrum, das Mendel Museum und die ortsansässige Brauerei Starobrno. Nach einer kostenlosen Verköstigung machten wir uns auf den Weg zum Spilberg, um die Aussicht über die Stadt zu genießen.

 

screen-shot-2016-11-12-at-12-08-50Der Ausflug in die ehemalige mährische Hauptstadt Olmütz (Olomouc) mit ihrer historischen Innenstadt, die UNESCO-Weltkulturerbe ist, bot trotz der eisigen Kälte ebenfalls einen guten Einblick in die tschechische Geschichte.
Wir besichtigten zahlreiche sehenswerte Gebäude und mit einer kurzen Pause in einer Kirche hatten alle genug Energie, um den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel abzuschließen.

Am letzten Tag erkundeten wir die screen-shot-2016-11-12-at-12-08-55Brünner Unterwelt mit dem (nach Paris) (siehe Artikel „Wie Gott in Paris – Studienfahrt in die Stadt der Liebe), zweitgrößten Gebeinhaus Europas und den ehemaligen Kellern, die zu einem zusammenhängendem Labyrinth ausgebaut wurden.Als letzter Besichtigungspunkt stand die Spilberg auf dem Plan, welche früher vor allem als Gefängnis und wichtiger und strategisch vorteilhafter Verteidigungspunkt Verwendung fand.

Besonders gut sind uns, neben den guten und ziemlich günstigen tschechischen Nationalgerichten, die freundlichen und offenherzigen Einheimischen, mit denen man in der Straßenbahn hin und wieder ins Gespräch kommt und die dort stets ohne zu zögern ihre Sitzplätze für ältere Menschen und Kinder räumen, in Erinnerung geblieben.

Im Rückblick sind wir uns alle einig, dass wir diese Reise wieder wählen würden und froh sind, dass sie, wie aus dem Nichts, aber dennoch perfekt, aufgetaucht ist.

Fotos/Text: Luca Lehmann und Nina Meyer-Clemens

14. Wohlfühlmorgen

Am Samstag fand an der SAS der 14. Hamburger Wohlfühlmorgen für Wohnungslose und Arme statt. Ungefähr 400 Menschen fanden sich bei regnerischem Novemberwetter an unserer Schule ein, um zu frühstücken, es sich beim Friseur, der Massage oder der Maniküre/Pediküre gut gehen zu lassen, den medizinischen oder zahnmedizinischen Dienst in Anspruch zu nehmen, mit ihren Tieren den Tierarzt aufzusuchen oder eines der anderen Angebote wahrzunehmen. Auch musikalisch gab es einiges zu hören, wie z.B. von einer Band, die im Treppenhaus ein Konzert gab (siehe Video).

Ganz herzlich bedanken wir uns beim VSa, Herrn Dührsen und Herrn Dührkop;
ein besonderer Dank geht an Herrn Klein, der kurzfristig eingesprungen ist. Alle Beteiligten haben von 8.00 – 14.30 Uhr dazu beigetragen, dass dieser Morgen gelingen konnte.

Text/Bilder/Video St

Umgeben von Wasser und Wald – Studienfahrt Schweden

Es fällt schwer, objektiv über die Studienreise nach Bolmsö in Südschweden zu berichten, da man angesichts der Erinnerungen daran schwer sachlich bleiben kann. Ob Kanutouren über den Bolmensee, Wanderungen über die Insel inmitten des Sees, Lagerfeuer mit Gitarrenbegleitung, Gesellschaftsspiele am Kamin oder Capture the Flag im Wald – wenn man zurückdenkt, gerät man automatisch wieder ins Schwärmen.

Aber es waren nicht allein die Aktivitäten, die diese Reise so besonders gemacht haben. Besonders schön war, dass wir ausreichend Freiräume bekamen, die sagenumwobene Umgebung auf unsere eigene Weise zu erkunden. Ob mit dem Fotoapparat auf der Jagd nach dem schönsten Pilz, mit dem Fahrrad über Stock und Stein oder mit Kescher und Angel auf Beutezug – für jeden war etwas dabei. Keiner ließ sich von den kühlen Temperaturen die Laune verderben und einige Hartgesottene gingen sogar im See schwimmen. Abends kamen alle am Langefeuer oder im gemütlichen Kaminzimmer zusammen, um von ihren Abenteuern zu berichten und sich aufzuwärmen. So wuchs die gesamte Gruppe im Laufe der Reise unheimlich stark zusammen. Genau dieses Gruppengefühl ist es, was unsere Studienfahrt zu diesem unvergleichlichen Erlebnis gemacht hat, welches wir noch lange in Erinnerung behalten werden… wobei als einziger Kritikpunkt anzumerken wäre, dass sie ruhig ein oder zwei Tage länger hätte sein können…

Lily Gutgesell  (Fotos Ra)