Mit einem Warm-Up in die Berufsorientierung

warm upEinen etwas ungewöhnlichen, jedoch sehr unterhaltsamen Einstieg in die Berufsorientierungstage erlebte nun das 2. Semester. Als die knapp 127 Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle ihren Sitzplatz einnahmen, eröffnete nicht – wie erwartet – Frau Dr. Meyer zu Natrup die Veranstaltungsreihe, sondern der den Schülern unbekannte Norman Diercks. Schließlich hat sich dieser doch seit den späten 1990er Jahren mit seiner Agentur OKD Hamburg auf so genannte „Warm-Ups“ spezialisiert, die eigentlich immer dazu dienen, das Studiopublikum einer TV-Produktion auf Applaus und gute Stimmung vorzubereiten. Ob „Markus Lanz“, „Wetten, dass…“ oder die in Hamburg produzierten Talkshows, Diercks hat bei fast allen mitgearbeitet und kennt sich aus. Und so wurde die Schülerschaft unwissend selbst zu einem solchen Publikum, das durch die witzige Art des „Einpeitschers“ mit Humor und guter Laune auf die nun folgenden Berufsorientierungstage vorbereitet wurde. In der Zeit vom 8. bis zum 14. Juli stellen Berufstätige und Referenten knapp 40 Berufe vor, die von den Schülern je nach Interessenslage bedient werden können, um sich über den möglichen Traumberuf zu informieren.

Text Lw / Foto Kk

 

Herzlichen Glückwunsch zum Abitur

Abitur2015Die Schulleitung, die Lehrerinnen und Lehrer und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sankt-Ansgar-Schule gratulieren den Schülerinnen und Schülern des diesjährigen Abschlussjahrgangs zum bestandenen Abitur. Wir freuen uns, Sie in Zukunft als Ansgar-Alumni in unserer Schule begrüßen zu können. Auf unserer Alumni Homepage können Sie sich jederzeit über das Leben an der Schule und geplante Treffen der Alumni informieren.

kk|lw | Foto: Matthias Scharf

Abitur 2005

Abi 200513. Juni 2015. Die Wetterlage entspricht einem normalen Hamburger Sommertag. Erst Sonne, dann ist’s bedeckt, dann Regen, dann wieder Sonne. Die Sankt-Ansgar-Schule hat immer noch die gleiche Adresse wie vor 10 Jahren, Bürgerweide 33 direkt neben dem Marienkrankenhaus. Auch das also ganz normal. Die ehemaligen Schüler des Abiturjahrgangs 2005 haben Ihren Samstagmorgen wie gewohnt gestartet – manche wecken Ihre Kinder, andere gehen zum Sport, die meisten werden sich aufs Frühstück freuen. Wie jeden Samstag. Ganz normal eben. Und trotzdem wissen alle: heute Abend wird besonders. Heute Abend ist nichts normal – denn eine Zusammenkunft wie diese gab es seit 10 Jahren nicht mehr! Ab 17:30 Uhr trudeln sie alle – deutlich pünktlicher als noch zu Schulzeiten – im ehemaligen Kunstraum im 3. Stock des Neubaus ein. Weiterlesen

Vom pädagogischen Mehrwert des Swingolfens

SwinggolfFortbildung par excellence beim Kollegiumsausflug nach Bergrade | Bergrade, 22.6.2015. Wer den Wikipedia-Eintrag zum Stichwort Swingolf aufmerksam liest, erkennt, dass hier eigentlich eine nur flüchtig codierte Beschreibung pädagogischen Handelns und des Verhältnisses zwischen Lehrpersonen und Lernwilligen vorliegt. Da heißt es etwa, es sei „üblich, Spielbahnen nach gewisser Zeit im Rahmen der bestehenden Regeln zu verändern.“ Ein Schelm, wer dabei nicht an Bestimmungen der Schulbehörde zum Zentralabitur oder zum MSA denkt. Weiterhin sei der „Schlägerkopf … unten hohl“. Offen bleibt, ob alle Beteiligten am Lehr- und Lernprozess gemeint sind. „Die potentielle Eigen- und Fremdgefährdung“ sei gering – dies dürfte ein spezieller Hinweis auf unseren Schulhof sein. Swingolf könne „auch im Alter … ausgeübt werden“ – dies zielt sicher in erster Linie auf Lehrpersonen, obgleich sich ja auch Schülerinnen und Schüler in immer höhere Altersklassen vorkämpfen. Der Swingolfball sei „eine homogene Kugel … mit einem Gewicht von 50 Gramm“. So werden – kaum verhohlen – neurologische Befunde dargestellt. Weiterlesen