PGW

Auch das Fach PGW genießt an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Dabei ist es uns nicht nur wichtig, den Schülerinnen und Schülern (SuS) Kenntnisse zur politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung zu vermitteln. Das Ziel des mündigen Bürgers, der informiert ist, komplexe Zusammenhänge begreift und teilnimmt an der Gestaltung der Ordnung, versucht die Schule – über den normalen Unterrichtsbetrieb hinaus – durch ein vielfältiges Angebot und engagierte Lehrerinnen und Lehrer zu erreichen.

So finden bereits in den Klassen 8 – 10 unterschiedliche Praktika unter der Federführung des Koordinators für Berufsorientierung, Herrn Sturm, statt. Einem Schnupperpraktikum in Klasse 8 folgt im darauffolgenden Jahr ein Betriebspraktikum, sodass erste Einblicke in die Arbeitswelt möglich werden. In Klasse 10 sind die SuS dazu verpflichtet, an einem Sozialpraktikum teilzunehmen – in Krankenhäusern, Einrichtungen für Kinder, Alte und Behinderte o.ä. Damit gewinnen sie ein differenzierteres, umfassenderes Bild unserer gesellschaftlichen Realität. Da in der Regel die beiden Fächer Geschichte und PGW in der Mittelstufe in der Hand einer Lehrkraft liegen, sind günstige Voraussetzungen für die Erfahrbarkeit historisch – politischer Zusammenhänge gegeben.

Die eingangs formulierte große Bedeutung des Faches spiegelt sich auch in der Oberstufenarbeit wider. Zwei der sechs Profile haben PGW als profilgebendes Fach, werden damit – incl. Seminar – 5-stündig unterrichtet. Jährlich bietet Fr. Dr. Meyer zu Natrup eine Berlinfahrt für die Erstsemester an. Thematisch stehen dabei das politische (Bundestag) und historische (Teilung) Berlin im Vordergrund. Internationale Politik können die SuS – ebenfalls unter der Leitung von Fr. Dr. Meyer zu Natrup – im Rahmen des Planspiels Model United Nations erspüren. Darüber hinaus finden diverse Veranstaltungen in der Schule statt, die im Zuge des SAS – Forums und der Berufsorientierung von Herrn Sturm organisiert werden. So das kürzlich aus Anlass der bevorstehenden Bundestagswahl von ihm moderierte Wahlhearing, das den SuS durch prominente Hamburger Politiker die Vorstellungen der Parteien zu unterschiedlichen Politikfeldern näher brachte und ihnen die Möglichkeit zur Diskussion bot, was auch intensiv genutzt wurde. Diese Form der politischen Bildung findet auch regelmäßig vor den Hamburger Bürgerschaftswahlen statt. Aber auch Veranstaltungen, z.B. zur Finanz- und Schuldenkrise in der EU oder zur Entwicklungspolitik oder zur Frage von Freiheit und Unfreiheit in Deutschland – alle mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten – dienen letztlich dem Ziel, unsere SuS zum mündigen Bürger zu befähigen.

Im Rahmen der laufenden Kursarbeit besuchen die Kurse auch eine Bürgerschaftssitzung und das Europa – Informationszentrum am Rathaus sowie diverse Vorträge zu mit dem Fach eng verknüpften Themen.

Die Fachschaft ist außerdem stets darum bemüht, die Grundsätze wertschätzenden Verhaltens, ein schulintern entwickeltes Konzept, umzusetzen.