Darstellendes Spiel an der SAS

Seit vielen Jahren ist das Darstellende Spiel ein wichtiger Bestandteil der künstlerisch-ästhetischen Ausbildung an der SAS. Wir bieten ab Klasse 10 bis zum Abitur Kurse im Darstellenden Spiel an, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Die Ziele des Unterrichts liegen auf drei Ebenen: die individuellen, sozialen und ästhetischen.

Individuelle Ziele beziehen sich auf die körperliche und verbale Kommunikationsfähigkeit und entwicklungspsychologische Förderung.

Soziale Ziele realisieren sich im Gruppenprozess. Die Gruppenarbeit bewirkt Vertrauen, Toleranz, Disziplin, Kooperation und Kritikfähigkeit.

Ästhetische Ziele ergeben sich aus den Gegenstandsbereichen des Fachs. Die Schüler erarbeiten sich Gesetzmäßigkeiten des Theaterspiels, lernen Spieltechniken, erfahren Formen des klassischen und zeitgenössischen Theaters.

Kein Darstellendes Spiel ohne Auftritt! Schon im Anfangsjahr der Klasse 10 gehören kleine Spielpräsentationen im Rahmen von Projekten, Pausentheater etc. zum Alltag. Darauf aufbauend werden in der Studienstufe größere Theaterprojekte erarbeitet, die an verschiedenen Spielorten und in unterschiedlichen theatralen Situationen zur Aufführung gelangen.

Große Theaterabende nach Textvorlagen, Straßentheaterprojekte, selbsterarbeitete Theaterstücke und Filmperformance gehören zum Spektrum des DSP an unserer Schule.

In den letzten Jahren wurden mit großem Erfolg durch Schüler der Studienstufe u.a. folgende Theaterstücke zur Aufführung gebracht:

  • Canetti: Die Befristeten
  • Rhue: Die Welle
  • Schimmelpfennig: Vorher/Nachher und Auf der Greifswalder Straße
  • Krausser: Haltestelle Geister
  • Loher: Unschuld
  • Vinterberg: Das Fest
  • Ende: Momo

Dankenswerterweise verfügen wir durch die Unterstützung des Fördervereins der SAS über eine leistungsfähige Lichtanlage, so dass das Theaterspiel auch ins richtige Licht gesetzt werden kann.

Thomas Brauer (Fachleiter)
 

Medien

Haltestelle Geister (Krausser)

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