Überraschungserfolg für SAS-Ruderer bei Dresdenia Ergocup

Am 18.11. nahmen wie mit einer durch Krankheiten und anderweitigen Verpflichtungen dezimierten Gruppe von sechs Ruderern am Ergocup des Ruderclub Dresden teil.
Den Anfang machte unsere Schülerin Anna Maria  im Einzelrennen des Jahrgangs 2004. Sie musste – wie auch schon im Februar – gegen Frieda, eine Ruderin der RG Hansa antreten. Damals unterlag sie mit ein paar Zehntelsekunden Unterschied nur knapp in ihrem allerersten Rennen. Aufgeregt und motiviert diesmal den Spieß umzudrehen, ging sie das Rennen an. Frieda legte mit einem harten Startspurt vor, doch auch Anna legte sich kräftig ins Zeug. Mit einem Tempo, bei dem die meisten Rudertrainer feuchte Augen bekommen, trommelten die beiden über die Strecke. Frieda konnte ihr hohes Anfangstempo nicht ganz halten und Anna spurtete kräftig. Leider reichte Friedas Polster, sodass Anna mit einer Zeit, in der sie jedes andere Rennen bis zu diesem Jahrgang (auch bei den Jungen) gewonnen hätte, Zweite wurde.
Im Anschluss starteten Jennifer und Marvin M. in der Leichtgewichtsklasse. Für sie war es nach sieben Wochen Rudertraining überhaupt das erste Rennen, an welchem sie teilnahmen. Beide schafften es ihre Bestwerte deutlich zu steigern. Eine Klasse Leistung, die auf kommende Rennen hoffen lässt.
Arina N. und Mateusz K. starteten für den Jahrgang 2003. Arina war die einzige Leichtgewichtsstarterin und nahm wegen fehlenden Gegnern im Rennen der „Schwergewichte“ teil. Sie fuhr ein kluges Rennen, mit einem tollen Streckenschlag, welches sie mit einem fulminanten Endspurt exakt zeitgleich mit ihrer Konkurrentin beenden konnte. Somit standen am Ende zwei Siegerinnen auf dem Podest.
Auch Mateusz rudert erst seit Schuljahresbeginn und schaffte es in seinem Rennen seine Bestzeit aus der Vorwoche um sagenhafte neun Sekunden zu steigern.
Den Abschluss bildete das Mixed Vierer Rennen. Eigentlich hätte dieses Rennen abgemeldet werden müssen, da nicht alle Ruderer den ganzen Wettkampftag begleiten konnten. Glücklicherweise hatte Mateusz seinen Klassenkameraden und Freund Sczymon als Zuschauer mitgebracht. Dieser wurde kurzerhand gefragt, ob er sich nicht vorstellen könnte mitzufahren. Da der Vierer erst vier Stunden nach den Einzelrennen stattfand, war genug Zeit zumindest die Grundlagen des Ergometerfahrens beizubringen. Der Ehrgeiz war bei ihm mehr als gegeben, so dass alle frohen Mutes in dieser spontanen Teamzusammenstellung ins Rennen gingen.  Sczymon machte den Anfang und brachte das „Boot“ an der Wechselmarke direkt in Führung. Mateusz konnte diese Führung weiter ausbauen. Arina konnte, angespornt vom Team, ihre vormittags aufgestellte Bestzeit im Vierer nochmal deutlich unterbieten, ehe Anna das Rennen mit einem deutlichen Vorsprung von fast zwanzig Sekunden vor dem nächsten Boot nach Hause fuhr. Ein klasse Abschluss eines tollen Renntages, der jetzt schon Lust auf den Schüler Ergocup im Februar macht.
  • 21.11.17 Text/Bilder: Bt