Schweige und Höre

In einem Gottesdienst in der gefüllten Schulkapelle mit Austeilung des Aschekreuzes haben wir uns heute auf den Weg gemacht die vorösterliche Fastenzeit bewusst wahrzunehmen. „Schweige und höre“ lautet unser dem bekannten Ausspruch von Benedikt von Nursia entlehnte Motto. Benedikt wollte dem lauten und geschäftigen Treiben, in das er die Christen seiner Zeit verwickelt sah, eine alternative, spirituellere Lebensweise entgegensetzen – und wurde zum Begründer des abendländischen Mönchtums.

Gar nicht so leicht diesem Anspruch in unserem gemeinsamen Lebensraum Schule zu genügen:

mal niemanden „zutexten“,

Stille aushalten,

ganz Ohr sein,

hören (was in mir ist),

klarer werden,

neu ausrichten…

Wir wollen es ausprobieren und halten dazu einige Impulse als Hilfestellung bereit:

  • Schweigeübungen für Klassen und Kurse
  • Fastenessen in der Mensa (24.3., 31.3., 7.4., online Anmeldung erforderlich)
  • Beichtgelegenheiten in der Karwoche
  • Gemeinsames Schweigen und Hören an Gründonnerstag auf unserem Schulhof

Wir dürfen gespannt sein, ob und inwieweit uns das Schweigen und Hören bis Ostern gelingen wird.

  • Text: Jürgen Brinkmann, Bilder: Rm