„One Night in Rio“: Das Fußball-WM-Finale aus erster Kamera…

Paul_Ripke_ Portfolio_Reportage_DFB_TrainingslagerIn einem fächerübergreifenden Unterrichtsprojekt besuchte nun der unkonventionelle Hamburger Fotograf Paul Ripke den Unterricht der Klasse 10a. Ripke, der in Hamburg und Norderstedt die Ripke GmbH leitet, berichtete den Schülern davon, wie er sich als Jugendlicher autodidaktisch das Fotografieren beigebracht hat und wie sein Weg letztendlich – voller Zufälle geprägt – am 13. Juli 2014 in das Maracanã-Stadion nach Rio de Janeiro führte.

Auf Einladung der DFB-Nationalmannschaft, die er – ebenso durch eine Verkettung etlicher Zufälle – im Vorfeld der WM im Trainingslager begleiten durfte, verfolgte Ripke nämlich das Fußball WM-Finale unmittelbar von der DFB-Bank aus. Dort schoss der gebürtige Heidelberger – mit dem Schlusspfiff nach 120 Minuten – vermutlich die „Bilder seines Lebens“, die erst mit der WM-Siegesfeier am Brandenburger Tor in Berlin endeten. Und tatsächlich war niemand näher am Geschehen als der Fotograf selbst.

Während seines dreitägigen Rio-Aufenthaltes knipste Ripke geschätzte 17 000 Bildaufnahmen, hielt dadurch sämtliche Eindrücke und Emotionen fest, obwohl, wie er selbst sagt, „nur 500 in die engere Auswahl kamen“. Und die davon 264 überzeugendsten Abbildungen sind Ende letzten Jahres in seinem Bildband „One Night in Rio“ erschienen. Eine aussagekräftige Auswahl, auch bislang unveröffentlichte Bilder, brachte Ripke der interessierten Klasse mit und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen.

Dr. Lewandowski [text] Paul Ripke [foto]