Die spannende Welt der Medizintechnik

mint pinkAm 18. März 2014 sind wir Mädchen der Sankt-Ansgar-Schule zu unserem ersten Programmtag gestartet. Es ging zu Philips Medical Systems, denn der Schwerpunkt dieses Tages war Medizintechnik. Nachdem wir herzlich empfangen wurden, wurde uns zuerst ein Film über die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Elektronikkonzern gezeigt. Danach wurden unsere Fragen von zwei  Studentinnen, die ihr duales Studium bei Philips absolvieren, beantwortet. Jetzt ging es richtig los: Wir wurden durch die Anlage geführt und bekamen einen Computertomographen ohne Verkleidung zu Gesicht. Es war interessant, die Technik hinter einem für die Medizin so bedeutenden Gerät zu sehen. Auch wurde uns der Computertomograph vorgeführt (natürlich ohne die Röntgenstrahlung einzuschalten). Zuerst wurde er auf eine Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro Sekunde beschleunigt. Das war vor einigen Jahren noch eine Sensation.

Der neueste Stand der Technik ermöglicht, wie wir ebenfalls zu Gesicht bekommen haben, eine Geschwindigkeit von vier Umdrehungen pro Sekunde. Das ermöglicht neben dem dreidimensionalen Einblick in Körper und Knochen auch eine scharfe Aufnahme des Herzens. Die Ingenieure und Mechaniker entwickeln dieses Gerät ständig weiter und ermöglichen Ärzten das schnelle Erkennen von Krankheiten oder inneren Verletzungen. Das war sehr beeindruckend.

 

Nach der Führung durch die Entwicklungsabteilung haben zwei Forscherinnen mit uns über ihre Erfahrungen gesprochen. Sie haben die verschiedenen Projekte, an denen sie gearbeitet haben, vorgestellt. Einige davon sind von ihnen auch im Ausland entwickelt worden. Besonders haben mich die von den beiden Forscherinnen ausgeführten Fehleranalysen interessiert. Die von ihnen erkannten Probleme, deren Wirkung und die Suche nach ihrer Ursache waren sehr spannend.

 

Insgesamt haben wir viele Berufsbilder kennengelernt und ich habe festgestellt, dass die technischen Berufe vielseitiger sind als erwartet. Unser mint:pink-Programmtag ging in der Nordwandhalle in Wilhelmsburg zu Ende. Dort trafen wir uns mit den Schülerinnen aus drei weiteren Schulen, um nach einer Pause mit Pizza und Getränken gemeinsam zu klettern.

 

Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen am zweiten Programmtag!

 

Luca (15)